Interdisziplinäre Studiengruppe „Hereditäre gastrointestinale Tumore“ Würzburg/Aschaffenburg
R Melcher, S Herterich, T Katzenberger, E Kunstmann, O Al-Taie · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2008 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die gastrointestinalen Tumorerkrankungen haben eine Inzidenz von 100:100000. Vorliegende Untersuchungen zeigen eine erbliche Disposition in ca. 5 Prozent der Fälle. Der Regierungsbezirk Unterfranken mit Sitz in Würzburg hat 1,3 Mio. Einwohner. Daraus ergeben sich ca. 65 Neuerkrankungen mit einem erblichen Tumor pro Jahr. Bei einem durchschnittlichen Erkrankungsalter von ca. 40 Jahren gibt es etwa 2600 Genträger in Unterfranken. Der Identifikation der Menschen, die ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines erblichen gastrointestinalen Tumors aufweisen kommt entscheidende Bedeutung für die rechtzeitige Ergreif…