Augenmuskelchirurgische Differenzialtherapie bei Okulomotoriusparesen
J. Fricke, A. Neugebauer · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2009 · Heft 10 · S. 801-805
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein- oder beidseitige Okulomotoriusparesen machen gut ein Drittel der die Okulomotorik betreffenden Hirnnervenparesen aus. Aufgrund des ausgedehnten Kernkomplexes und Versorgungsgebiets treten NIII-Paresen häufiger inkomplett als komplett mit Ausfall der 4 versorgten äußeren Augenmuskeln, des M. levator palpebrae und der beiden versorgten inneren Augenmuskeln auf. Nach Ausschöpfen der konservativen Therapiemöglichkeiten und gegebenenfalls Abwarten einer Spontanremission kann eine operative Therapie zur Beseitigung der Diplopie bzw. Schaffung eines zentralen Fusionsblickfelds, zur Reduktion einer…