Peters-Plus-Syndrom – ein Fallbericht
EM Schuetz, J Kühr, V Prietsch, CH Jung, J Kohlhase · Klinische Pädiatrie · 2009 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Wir berichten über einen inzwischen 1½-jährigen Jungen, bei dem ein Peters-Plus-Syndrom (PPS) mit bisher unbekannter Mutation im B3GALTL-Gen diagnostiziert wurde. Das PPS ist charakterisiert durch eine Peters Anomalie (Vorderkammerfehlbildung) und weitere Hauptmerkmale (disproportionaler Kleinwuchs, Gaumenspalte und u.a. schmale Oberlippe als faziale Auffälligkeiten.) Kognitive und motorische Entwicklungsverzögerungen sind häufig. Weiterhin treten gehäuft renale und kardiale Fehlbildungen auf. Hintergrund: Das PPS wurde erstmals 1984 von Schoonveld et al. beschrieben. Es ist mit einem autosomal-rezessiven Erbgan…