Überwachung von Risikoschwangerschaften–Zirkardiane Veränderung der fetalen Kurzzeitvariation
R Schmitz, J Heinig, J Steinhard, A Ahrens, M Schmitter, L Kiesel, W Klockenbusch · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei der Überwachung von Risikoschwangerschaften werden automatisierte CTG-Auswertungen neben der visuellen Bewertung als zusätzliche Parameter zur Beschreibung des fetalen Zustandes angewendet. Die „Dawes-Redman-Kriterien“ dienen der antenatalen fetalen Zustandsbeschreibung durch eine computerisierte Analyse der fetalen Herzfrequenz. Ein nicht Erreichen dieser Kriterien geht in einem hohem Maße mit einem gefährdeten Feten einher. Als wichtigster Parameter dient die nicht visuell erfassbare Kurzzeitvariation (KZV), die die Variabilität der fetalen Herzfreuquenz in Millisekunden (ms) zwischen 3,75 Sekunden dauernd…