Nachweis eines Liquorflusses durch das Myelon bei cervicaler Myelopathie
A. Haaß, M. Backens, W. Reith, W.I. Steudel, M. Lesmeister, E.I. Bogdanov · Aktuelle Neurologie · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Messung des pulsatilen Liquorflussses (CSF-Flow) ermöglicht, den Einfluss des raumfordernden Prozesses bei der cervicalen spondylotischen Myelopathie (CSM) auf den Liquorfluss im spinalen Subarachnoidalraum (SAS) zu quantifizieren und auch einen möglichen Fluss des Liquors durch das Myelon zu erfassen. Methodik: Motor des pulsatilen CSF-Flow ist die Herzaktion. Sie führt zu einer Zu- und Abnahme des zerebralen Blutvolumens, die den Liquor in der Systole vom zerebralen SAS in den spinalen SAS drückt und in der Diastole wieder zurückfließen lässt. In einer prospektiven kontrollierten nicht randomisierten Studi…