Therapiekonzept der autonomen Regulationsstörungen bei Tetanus: Stellenwert der tiefen Analgosedierung
T. Duning, A. Rogalewski, D.G. Nabavi, W.R. Schäbitz · Aktuelle Neurologie · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Tetanus ist seit Einführung der aktiven Immunisierung in Industrieländern eine seltenes, jedoch schweres neurologisches Krankheitsbild mit einer altersabhängigen Letalität von 20–50%. Prognostisch ungünstig sind hierbei v.a. die regelhaft vorkommenden vegetativen Regulationsstörungen mit lebensbedrohlicher kardiovaskulärer Instabilität. Wegen der Seltenheit der Erkrankung in Industrienationen stützen sich moderne Behandlungskonzepte dieser Symptome lediglich auf Einzelfallberichte; Kliniker können Patienten mit generalisiertem Tetanus und autonomen Dysfunktionen somit nicht auf standardisierte Therapieempfeh…