Hämorrhagische Transformation bei Patienten mit ischämischem Schlaganfall geht mit rascher klinischer Besserung der neurologischen Symptomatik einher
M. Kablau, J. Binder, K. Szabo, A. Gass, M.G. Hennerici · Aktuelle Neurologie · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Magnetresonanztomographie (MRT) ermöglicht die frühe Visualisierung hämorrhagischer Transformation (HT) des ischämischen Schlaganfalls. Wir untersuchten prädiktive Faktoren der HT und deren Auswirkung auf den klinischen Verlauf. Methoden: 98 konsekutive Patienten mit ischämischem Schlaganfall wurden nach Ausschluss einer Blutung in der initialen kranialen Computertomographie innerhalb von 48 Stunden nach Beginn der akuten Symptomatik mit MRT (inklusive T2*) untersucht. Das Auftreten von HT wurde mit Alter, vorheriger Ass-Medikation, intravenöser Thrombolyse-Behandlung, der Schlaganfall-Ätiologie (ge…