Eine neue Behandlungsoption bei Keratokonus – Cornea Cross Linking
T Wecke, W Bunzenthal, W Behrens-Baumann · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2006 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Der Keratokonus ist eine meist bilateral auftretende Hornhauterkrankung mit kegelförmiger Vorwölbung und Verdünnung der Kornea. Erste Symptome stellen eine zunehmende Kurzsichtigkeit und einen Astigmatismus dar, die sich bereits in der Pubertät oder im frühen Erwachsenenalter zeigen können. Als Ursache werden eine erhöhte Expression von lysosomalen Enzymen im Epithel, eine genetische Disposition und fraglich Augenreiben angegeben. Der Keratokonus wird in frühen Stadien mit formstabilen Kontaktlinsen und Keratokonuslinsen behandelt. Bei späten Formen ist die Implantation von intrakornealen Ringen (IN…