Pulmonalarterielle Hypertonie bei HIV-Patienten
H ten Freyhaus, T Neumann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2006 · Heft S 9 · S. S319-S321
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die symptomatische HIV-assoziierte pulmonalarterielle Hypertonie (PAH) ist um den Faktor 1000 häufiger als die idiopathische PAH und zudem mit einer deutlich schlechteren Prognose assoziiert. Gemäß echokardiographischen Kriterien liegt die Prävalenz der PAH bei HIV-positiven Patienten unter Einschluss aller klinischen Schweregrade bei etwa 7,5 %; die Hälfte der Betroffenen ist asymptomatisch (NYHA I). Bisher liegen nur Daten einer einzigen kontrollierten Studie zur medikamentösen Therapie der HIV-assoziierten PAH vor (BREATHE-4-Trial). In dieser mit dem Endothelin-Rezeptor-Antagonisten Bosentan d…