Winkelstabile Implantate an der unteren Extremität: Das LIS-System zur Versorgung distaler Femurfrakturen und proximaler Tibiafrakturen
Max Josef Kööb, Boris Conrad, Michael Schütz, Norbert P. Haas · OP-Journal · 2004 · Heft 01 · S. 28-31
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Distale Femurfrakturen und proximale Tibiafrakturen sind komplexe Verletzungen, die einen hohen Anspruch an die chirurgische Versorgung stellen. Um die Weichteiltraumatisierung durch die operative Versorgung zu minimieren, wurde das LISS (Less Invasive Stabilization System) entwickelt. Die Vorteile liegen in der winkelstabilen Verankerung, der Schonung der Knochenhautdurchblutung und der Möglichkeit eines minimalinvasiven Vorgehens. Eigene Erfahrungen zeigen, dass bei der Verwendung des LISS niedrige Komplikationsraten bezüglich Infektion, Pseudarthrose, Achsfehlstellungen und Implantatversagen e…