Elektrophysiologische Diagnostik neuromuskulärer Übertragungsstörungen
C. Schneider, K. Reiners · Klinische Neurophysiologie · 2000 · Heft 03 · S. 122-135
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die häufigsten Erkrankungen mit Störungen der neuromuskulären Erregungsübertragung lassen sich mit Hilfe der neurophysiologischen Funktionsdiagnostik gut charakterisieren. Ausgenutzt wird hierbei die Verdeutlichung der Übertragungsstörungen im Anschluss an eine wiederholte indirekte Nervenreizung des Ableitemuskels. Bei Patienten mit präsynaptischen Störungen lässt sich durch eine hochfrequente Reizung eine posttetanische Fazilitierung der Azetylcholin-Freisetzung erzielen und damit eine Normalisierung der initial erniedrigten Reizantwortamplitude darstellen. Der Ersatz der hochfrequenten Stimula…