Magnetresonanztomographie bei multipler Sklerose
M. Sailer, N. Bodammer, D. H. Miller · Klinische Neurophysiologie · 2000 · Heft S 1 · S. S33-S42
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist die wichtigste bildgebende Untersuchung der multiplen Sklerose (MS). Sie besitzt eine hohe Sensitivität gegenüber pathologischen Veränderungen des Gehirns und des Rückenmarks. Die fehlende Spezifität dieser Untersuchung bedingt jedoch, dass für die Diagnose der MS in erster Linie klinische Kriterien maßgeblich sind. Longitudinale Untersuchungen mit MRT-Monitoring zeigen, dass mittels der MRT pathologische Veränderungen in vivo quantifiziert und im zeitlichen Verlauf beobachtet werden können. In kontrollierten klinischen Studien wurde aber eine schwache Bezi…