Wachstumsstörungen – zu klein, zu groß oder doch normal?
Eric Göpel, Robert Stein, Julia Gesing, Anette Stoltze, Roland Pfäffle, Wieland Kiess · Kinder- und Jugendmedizin · 2023 · Heft 01 · S. 9-18
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZUSAMMENFASSUNGKinder mit vermeintlichen Wachstumsstörungen werden häufig in Kinderarztpraxen vorgestellt. Zur Diagnosefindung sind Anamnese, körperliche Untersuchung und Beurteilung des Wachstumsverlaufs unabdingbar. Neben physiologischen Wachstumsformen, die die biologische Varianz in der Bevölkerung widerspiegeln, kommen einige Pathologien infrage. Pathologische Wachstumsstörungen sind vor allem über eine veränderte Wachstumsgeschwindigkeit mit Abweichen von den ursprünglichen Perzentilen definiert. Hier seien unter anderem ein sekundärer Kleinwuchs bei chronischer Erkrankung, syndromaler Kleinwuchs, Kleinwuc…