GDM-Screening erfasst nicht alle Risikoschwangeren – auch klinische und anamnestische Parameter müssen berücksichtigt werden
A Walscheid, D Braun, K Gutmann-Feisthauer, JP Hanker, T Schürmeyer · Diabetologie und Stoffwechsel · 2009 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Unterschiede im Outcome bei Schwangeren mit unterschiedlichen Graden der Glucosetoleranzstörung Methodik: GDM-Screening in 50 von 55 gynäkologischen Praxen der Region. Retrospektive Analyse aller Frauen, die 2001–2007 zur weiteren Abklärung vorgestellt und im geburtshilflichen Zentrum entbunden wurden. Ergebnisse: N=601 Frauen. Ausgeschlossen 19 Frühgeburten und 1 Totgeburt. Gruppe 1: GDM n=180, Gruppe 2: IGT n=213. Gruppe 3: unauffälliger 75g-oGTT n=79, Gruppe 4: kein oder unauffälliger oGTT, aber nach der 28. SSW pathologische Spontan-BZ-Werte n=109. Alter 32±5,4 Jahre/32±5,5 Jahre/31,3±5,4 Jahr…