Lässt sich die Anzahl wiederholter Ultraschalluntersuchungen bei GDM limitieren ohne eine fetale Makrosomie zu übersehen?
U Schäfer-Graf, L Wendt, B Gaber, O Kilavuz, M Abou-Dakn, K Vetter · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Messungen des fetalen Abdominalumfangs (AU) sind zu einem essentiellen Entscheidungskriterium für die Insulineinstellung bei Gestationsdiabetes geworden. Das ist mit einer vermehrten Anzahl von Ultraschalluntersuchungen (US) verbunden. Die Studie untersuchte, ob sich durch die Einbeziehung von maternaler Risikofaktoren für Makrosomie die Anzahl wiederholter US reduzieren lässt, ohne die Entwicklung von Makrosomie zu übersehen. Methoden: Bei 1914 Frauen mit GDM wurden bei Therapiebeginn gefolgt von US in 3-wöchigen Abständen 4478 US durchgeführt, im Mittel 2.0 (1–5) US pro Frau. Ergebnisse: Bei 515…