Exitus letalis eines reifen Neugeborenen bei kongenitaler nicht therapierter Toxoplasmose mit Hydrocephalus internus et externus – Ein Fallbericht
J Farthmann, C Moellmann, F Markfeld-Erol, R Rasenack, HJ Prömpeler, M Kunze · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
24j IIG/ 0P, ca. 40. SSW. Verlegung der Mutter in das Perinatalzentrum bei Querlage und ausgeprägtem Hydrocephalus und Aszites. Die aus Afrika stammende und in Frankreich lebende Mutter gab an, dass keine Schwangerschaftsvorsorge durchgeführt worden sei. Sonographisch und serologisch zeigte sich eine konnatale Toxoplasmoseinfektion. Bei beginnender Wehentätigkeit und Querlage wurde eine sekundäre Sectio caesarea aus mütterlicher Indikation durchgeführt. NG: männlich, Gewicht 4185g, Kopfumfang 42cm (>97. P.), pH 7,28, BE –5,3, APGAR 4/7/8. Erst postpartal berichtete die Mutter auf gezielte Nachfrage, dass bereits…