Knochendichte bei primärem Mammakarzinom – keine Korrelation zu disseminierten Tumorzellen
B Krämer, C Mack, D Wallwiener, T Fehm, EF Solomayer · Senologie - Zeitschrift für Mammadiagnostik und -therapie · 2009 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Osteoporose ist mit einem gestörten Knochen-Microenvironment assoziiert, und der Knochenumsatz ist durch ein Ungleichgewicht zwischen Osteoblasten und -klasten zu Gunsten der Osteoklasten gekennzeichnet. Bei Knochenmetastasen aktivieren die durch Osteoklasten sezernierten Wachstumsfaktoren Tumorzellen. Daher wurde die Hypothese aufgestellt, dass Patientinnen mit primärem Mammakarzinom und Osteoporose wahrscheinlicher Knochenmetastasen entwickeln, da die gesteigerte Osteoklastenaktivität die Tumorzelldissemination in das Knochenmark begünstigt. Es wurde daher untersucht, ob eine erniedrigte Knochendi…