Venöse Thrombembolie, Protein S Mangel, Pille und Vitamin-K Antagonist: Fallbericht einer ungewöhnlichen Konstellation
S Wirth, U Kaufmann, JC Huber, P Frigo, J Ott · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2009 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Diverse genetische Polymorphismen wie Antithrombin III-, Protein C- oder Protein S- Mangel und auch aPC-Resistenz erhöhen das Risiko für ein thrombembolisches Ereignis substantiell. Kombinierte orale Kontrazeptiva führen zu einer weiteren Risikosteigerung und sind bei genetisch belasteten Patientinnen sowie bei Patientinnen, die bereits eine Thrombose erlitten haben, prinzipiell kontraindiziert. Fallbericht: Wir präsentieren den Fall einer 28-jährigen Protein-S-defizienten Patientin, die nach tiefer Beinvenenthrombose mit 50% einseitigem venösem Verschluss und peripherer Lungenembolie über 4 Jahre…