Vitamin-D-Mangel und sekundärer Hyperparathyreoidismus im Ruhrgebiet (Nordrhein-Westfalen/Deutschland)
J. Mahlstedt, D. Moka · Der Nuklearmediziner · 2009 · Heft 03 · S. 237-244
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 2 500 unausgewählten Patienten einer nuklearmedizinischen Praxis im Ruhrgebiet wurde 25-(OH)-Vitamin-D-Unterversorgung (25–75 nmol/l) festgestellt bei Residenten/Immigranten in 55,6/30,1% und -Mangel (65 pg/ml) im Sinne des sekundären Hyperparathyreoidismus bei Residenten/Immigranten in 37/43,5%. Diese Abweichungen von der gewohnten Norm waren ausgeprägter bei >73 kg Körpergewicht. Vitamin-D-Mangel wirkt sich wegen seiner endokrinen (Ca-Stoffwechsel) und autokrinen/parakrinen Effekte (Muskelkraft, Infektresistenz, Wundheilung, Immunsystem usw.) auf die Entwicklung der Körpergewebe sehr ungüns…