Frühe Tracheotomie bei zerebrovaskulären neurologischen Intensivpatienten
J Bösel, Y Hook, S Poli, T Steiner · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Es ist allgemein akzeptiert, bei langzeitbeatmungspflichtigen Intensivpatienten per Tracheotomie den Orotrachelatubus gegen eine Trachealkanüle auszutauschen, um Analgosedativa zu reduzieren oder abzusetzen, Kehlkopfschäden vorzubeugen, Sinusitiden zu vermeiden, Pflegemaßnahmen zu erleichtern und Physiotherapie einzuleiten. Der optimale Zeitpunkt ist unbekannt, aber meistens wird die Tracheotomie nach 2–3 Wochen durchgeführt, z.T. nachdem Extubationsversuche gescheitert sind. Aus Studien an diversen Klientelen von Intensivpatienten mit unterschiedlichen Grunderkrankungen ergeben sich Hinweise darauf…