Komorbidität, Forschung und Versorgung
E Gouzoulis-Mayfrank, J Rink, T Kuhlmann, S Hornung-Knobel · Suchttherapie · 2009 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele/Fragestellung: Aktuelle Forschungsergebnisse sprechen dafür, dass Cannabis eine Teilkomponente bei der Ätiologie von Psychosen darstellt, die mit der neurobiologischen Vulnerabilität für Psychosen interagiert. Sowohl Patienten mit einer Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis (SCH) als auch Cannabiskonsumenten weisen kognitive Defizite auf. Somit liegt es nahe, additive negative Effekte auf die kognitive Leistungsfähigkeit bei komorbiden Patienten (SCH+CAN) anzunehmen. Das Ziel unserer Untersuchung war dieser Frage nachzugehen. Methodisches Vorgehen: Zwei parallelisierte Gruppen von 35 SCH+CAN- und 34 S…