Differenzialdiagnostische Abgrenzung Enzephalitis versus Gliom mittels Magnetresonanzspektroskopie
S. Parbel, S. Vlaho, B. Gebhardt, L. Porto, E. Hattingen, T. Klingebiel, H. Böhles, M. Kieslich · Klinische Pädiatrie · 2007 · Heft 04 · S. 222-224
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Infiltrativ wachsende gliomatöse zerebrale Tumoren können sehr ausgedehnt wachsen, ohne die zugrunde liegende Zytoarchitektur des ZNS zu beeinträchtigen. Die differenzialdiagnostische Abgrenzung zu enzephalitischen Läsionen kann mit der Magnetresonanztomographie allein sehr schwierig sein. KASUISTIK: Der 7-jährige Patient präsentierte sich mit rezidivierendem Erbrechen, Fieber, Schwäche, Bauchschmerzen und Durchfällen. Die neurologische Untersuchung war, abgesehen von einer phasenweise verwaschenen Sprache, unauffällig. Sonographisch zeigte sich eine diskrete Hepatomegalie sowie ein…