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„Junk-Food”-Intervention bei Vergiftungswahn

Dirk Schwerthöffer, Josef Bäuml · Psychiatrische Praxis · 2007 · Heft 08 · S. 400-402

Dokument
858884
CareLit-ID
Jahr
2007
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Praxis
Autor:innen
Dirk Schwerthöffer, Josef Bäuml
Ausgabe
Heft 08 / 2007
Jahrgang 34
Seiten
400-402
Erschienen: 2007-11-01 00:00:00
ISSN
0303-4259

Zusammenfassung

Zusammenfassung Kasuistik einer 29-jährigen US-Amerikanerin, die psychotisch motiviert nach Deutschland flog und dort während eines notfallmäßigen stationär-psychiatrischen Aufenthaltes jegliche orale Zufuhr verweigerte. Wegen Vitalgefährdung schien nach vier Tagen eine parenterale Ernährung unvermeidbar. Kurz vor der Applikation eines venösen Zuganges wurde ihr spontan „Junk-Food” angeboten, wodurch die Nahrungsverweigerung im Rahmen des Vergiftungswahns paradoxerweise durchbrochen werden konnte. Daraufhin konsekutive Besserung der medikamentösen Compliance, mit raschem Rückgang der paranoiden Symptomatik.

Schlagworte

Vergiftungswahn parenterale Ernährung Compliance Junk-Food poisoning delusion parenteral nutrition Psychiatrische Praxis