Die Bedeutung des Elementes Barium in der Nuklearmedizin
Falco Reissig, Klaus Kopka, Constantin Mamat · Der Nuklearmediziner · 2021 · Heft 02 · S. 127-134
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungVon Erdalkalimetallionen außer Beryllium ist bekannt, dass sie ein calcimimetisches Verhalten zeigen. Damit ist ihr Schicksal in vivo vorgezeichnet, das in einem beträchtlichen Maße durch den Einbau in Knochengewebe, welches zum Hauptteil aus Hydroxylapatit besteht, charakterisiert ist. In diesem Sinne wurde auch die Verwendung von Radionukliden dieser Elemente als Knochensucher forciert. Mit Ausnahme von Beryllium und Magnesium wurden Tierexperimente und Humananwendungen mit Radionukliden von Calcium, Strontium, Barium und Radium durchgeführt, wobei bis heute lediglich Strontium und Radium, in de…