Morbus Parkinson und Neuropsychologie
Claus-W. Wallesch · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2021 · Heft 07/08 · S. 344-345
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Liepelt-Scarfone et al. 1 legen einen sorgfältig erarbeiteten, informativen und (hoffentlich) handlungsleitenden Artikel zur neuropsychologischen Diagnostik bei Verdacht auf leichte kognitive Störungen bei M.Parkinson und Parkinson-Demenz vor. Besonders beeindruckt hat mich Tabelle 3, in der Effektstärken für die Unterscheidung von Parkinson-Patienten und „neurodegenerativ gesunden Personen“ für eine Vielzahl von neuropsychologischen Tests angegeben werden. Cohens d beschreibt für Werte zwischen 0,5 bis 0,8 einen mittleren, ab 0,8 einen starken Effekt. Es ist davon auszugehen, dass auch Parkinson-Patienten, die…