CareLit Fachartikel
FAP: Biopsie der Papilla Vateri bringt mehr Nutzen als Schaden
Katharina Franke · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2021 · Heft 08 · S. 818-820
Dokument
859168
CareLit-ID
Jahr
2021
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die häufigste Malignom-Manifestation bei Patienten mit familiärer adenomatöser Polyposis (FAP) sind nach bereits erfolgter Kolektomie Tumoren des Duodenums. Die polypösen Veränderungen können auch periampullär lokalisiert sein, was im Fall einer Biopsie das Risiko einer Pankreatitis birgt. In den jüngsten US-amerikanischen Leitlinien wird daher von routinemäßigen Biopsien der Papille abgeraten – wohl zu Unrecht, wie eine aktuelle Studie zeigte.
Schlagworte
Biopsie
Zeitschrift für Gastroenterologie