Das Nicht-Pseudogen HLA‑J ist ein neuer prognostischer Marker für das Ansprechen auf Therapie und das Überleben bei Brustkrebs
Franziska M. Würfel, Ralph M. Wirtz, Christoph Winterhalter, Mario Taffurelli, Donatella Santini, Anna Mandrioli, Elke Veltrup, Matthias Rübner, Peter A. Fasching, Wolfgang Würfel, Claudio Zamagni · Senologie - Zeitschrift für Mammadiagnostik und -therapie · 2021 · Heft 04 · S. 353-364
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungHumane Leukozyten-Antigene (HLA) sind Proteine auf der Zelloberfläche, die essenziell für die Immunzellinteraktion sind. HLA‑G ist für seine hohe immunosuppressive Wirkung sowie als potenzieller prädikativer Marker für Brustkrebs bekannt. Dagegen ist kaum etwas über HLA‑J und seine immunosuppressiven, prognostischen und prädiktiven Eigenschaften bekannt, da es basierend auf In-silico-Sequenzanalysen als „Pseudogen“ interpretiert wurde. Die Expression von HLA‑J, ESR1, ERBB2, KRT5 und KRT20 mRNA wurde in 29 frisch gefrorenen Brustkrebsbiopsien analysiert und mit den klinisch-pathologischen Daten von…