Etablierung eines Kollektivs zur histomorphologischen Risikostratifizierung von Riesenzelltumoren mit und ohne Denosumab-Therapie
S. Arndt, W. Hartmann, A. Rókusz, B. Leinauer, A. von Baer, M. Schultheiss, J. Pablik, H. Fritzsche, C. Mogler, D. Baumhoer, K. Mellert, P. Möller, M. Sendrói, G. Jundt, T.F. Barth · Osteologie · 2023 · Heft 01 · S. 73-75
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungIn den letzten Jahren wurden bedeutsame Daten zur Biologie und Therapie des Riesenzelltumor des Knochens (RZTK) veröffentlicht. Ein entscheidender Durchbruch für die Diagnostik von RZTK war die Entdeckung der hoch tumorcharakteristischen Mutation im H3F3A-Gen, die zum Aminosäureaustausch G34W im Histon H3 führt. Zudem konnte sich in der Therapie die Behandlung von inoperablen RZTK mit dem anti-RANKL Antikörper Denosumab etablieren. Im Zusammenhang mit einer Denosumab-Therapie gibt es allerdings auch Berichte einer malignen Transformation des Tumors, wobei der konkrete Einfluss von Denosumab nicht…