Zu den Einwänden der Krankenkasse bei stationärer Unterbringung eines psychisch Erkrankten
BtPrax, Betreuungsrechtliche Praxis · 2005 · Heft 6 · S. 105 bis 108
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Text behandelt die rechtlichen Aspekte der stationären Unterbringung eines psychisch erkrankten Versicherten und die Einwände der Krankenkasse bezüglich der Notwendigkeit dieser Behandlung. Es wird festgestellt, dass die Genehmigung des Vormundschaftsgerichts für die Unterbringung nicht automatisch den Vergütungsanspruch des Krankenhauses sichert, da die Krankenkasse die Erforderlichkeit der Behandlung anfechten kann. Die behandelnden Ärzte hielten die Fortsetzung der stationären Behandlung für notwendig, während die Krankenkasse alternative ambulante Behandlungen als ausreichend