Weichteildefekte an der Streckseite der Hand durch Paravasate im Rahmen systemischer Chemotherapien - chirurgische Therapieoptionen
H.-G. Damert, O. Lenz-Scharf, S. Altmann, W. Schneider · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2007 · Heft 06 · S. 409-413
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Applikation von Chemotherapeutika im Rahmen systemischer Chemotherapien wird nicht selten über periphere Venenverweilkanülen vorgenommen. Bei Dislokation der Kanüle oder Perforation der Vene kommt es zu einem Extravasat des Zytostatikums. Diese Komplikation tritt in ca. 0,1 - 6 % der intravenösen Chemotherapien auf und wird oft erst nach Verabreichung größerer Mengen bemerkt. Je nach Aggressivität der applizierten Substanzen kann es zur Ausbildung unterschiedlich großer Defekte kommen. Während in seltenen Fällen die konservative Therapie ausreicht, ist in anderen Fällen eine umgehende chirurg…