Wiederholte Uterusruptur zu Beginn des III. Trimenons bei Placenta percreta - „Henne und Ei“
Y. Sorokina, A. Strauss, A. Schulze, A. W. Flemmer, C. Kümper · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2007 · Heft 09 · S. 1018-1022
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung FRAGESTELLUNG: Die Uterusruptur ist mit einer Inzidenz von 1 : 8000 - 15 000 eine seltene, aber aufgrund der hohen Mortalität und Morbidität eine der schwerwiegendsten geburtshilflichen Komplikationen. Durch die Zunahme der Rate an Sectiones hat sich das Ursachenspektrum zugunsten der Narbenruptur verschoben. Derartige Narben sind Prädilektionsstellen für gehäuft beobachtete Plazentationsstörungen. Diese besondere Konstellation birgt das Risiko der bedrohlichen Uterusruptur ohne regelmäßige Wehentätigkeit schon weit vor dem errechneten Entbindungstermin. FALLVORSTELLUNG: Die 34-jährige 2-Gravida,…