Progressive supranukleäre Paralyse (PSP)
J. Schwarz, G. Arnold, I. Csoti, W. Fogel, M. Oechsner, P. Urban, U. Walter, A. Storch · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft S 1 · S. S25-S27
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die progressive supranukleäre Paralyse (PSP) ist eine seltene neurodegenerative Erkrankung, die eine wichtige Differenzialdiagnose des Morbus Parkinson darstellt. Die meisten Patienten zeigen eine charakteristische Symptomatik (Richardson Syndrom), die durch ein symmetrisches hypokinetisch-rigides Syndrom, eine vertikale Blickparese, Stürze im ersten Erkrankungsjahr, Dysphagie, Sprechstörung und ein fehlendes Ansprechen auf L-DOPA geprägt ist. Daneben gibt es auch eine atypische Variante, die klinisch nur sehr schwer von einem Morbus Parkinson unterschieden werden kann. Letztere Variante (die PSP…