CareLit Fachartikel
Das depressive Selbst, Neurobiologie und Schicksal: Betrachtungen anhand des Theaterstücks von Sarah Kane: „4.48 Psychose”
Hinderk M. Emrich, Detlef E. Dietrich · Psychiatrische Praxis · 2007 · Heft S 3 · S. S243-S246
Dokument
860333
CareLit-ID
Jahr
2007
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Depression hat insofern einen zeitphilosophischen Hintergrund, als es gerade das „Hereinragen der Vergangenheit in die Gegenwart” (M. Theunissen) ist, das in der Melancholie das psychische Leben bestimmt und die Gegenwart despontaneisiert. Insofern sind Depressive in einer Verfasstheit der Rückwendung gefangen. Den neurobiologischen Hintergründen wird mit elektrophysiologischen Methoden nachgegangen. Anhand des Theaterstücks „4.48 Psychose” von Sarah Kane wird die Subjektivität der depressiven Verfasstheit repräsentiert.
Schlagworte
Depression
Schicksal
Vergangenheit
Sarah Kane
Spontaneität
ereigniskorrelierte Potenziale
destiny
past
spontaneity
event-related potentials
Psychiatrische Praxis