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Das depressive Selbst, Neurobiologie und Schicksal: Betrachtungen anhand des Theaterstücks von Sarah Kane: „4.48 Psychose”

Hinderk M. Emrich, Detlef E. Dietrich · Psychiatrische Praxis · 2007 · Heft S 3 · S. S243-S246

Dokument
860333
CareLit-ID
Jahr
2007
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Praxis
Autor:innen
Hinderk M. Emrich, Detlef E. Dietrich
Ausgabe
Heft S 3 / 2007
Jahrgang 34
Seiten
S243-S246
Erschienen: 2007-09-01 00:00:00
ISSN
0303-4259

Zusammenfassung

Zusammenfassung Depression hat insofern einen zeitphilosophischen Hintergrund, als es gerade das „Hereinragen der Vergangenheit in die Gegenwart” (M. Theunissen) ist, das in der Melancholie das psychische Leben bestimmt und die Gegenwart despontaneisiert. Insofern sind Depressive in einer Verfasstheit der Rückwendung gefangen. Den neurobiologischen Hintergründen wird mit elektrophysiologischen Methoden nachgegangen. Anhand des Theaterstücks „4.48 Psychose” von Sarah Kane wird die Subjektivität der depressiven Verfasstheit repräsentiert.

Schlagworte

Depression Schicksal Vergangenheit Sarah Kane Spontaneität ereigniskorrelierte Potenziale destiny past spontaneity event-related potentials Psychiatrische Praxis