Untersuchung der hirnelektrischen Aktivität von Patienten mit Zwangsstörung und gesunden Kontrollen mit EEG und Low Resolution Tomography (LORETA)
M Folkerts, C Mulert, S Karch, G Leicht, R Mergl, N Schaaff, M Zaudig, G Juckel, M Riedel, U Hegerl, O Pogarell · Klinische Neurophysiologie · 2007 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Pathophysiologische Konzepte der Zwangsstörung postulieren funktionelle Beeinträchtigungen kortiko-subkortikaler Regelkreise, die den frontalen Kortex, die Basalganglien sowie den Thalamus umfassen. Neurophysiologische und funktionell-bildgebende Studien bei Patienten mit Zwangsstörung haben Veränderungen der kortikalen Aktivität, insbesondere in den frontalen Hirnregionen, aufgezeigt. In der vorliegenden Studie wurden Patienten mit der Diagnose einer Zwangsstörung (ICD-10: F42) und gesunde Kontrollpersonen neurophysiologisch mit EEG und Low Resolution Electromagnetic Tomography (LORETA) untersucht, um mit diese…