Einfluss von Angst auf die Fähigkeit zur Verhaltensinhibition bei alkoholabhängigen Patienten
E Karamatskos, S Karch, L Jäger, C Graz, A Stammel, W Flatz, J Lutz, B Holtschmidt-Täschner, J Genius, G Leicht, O Pogarell, M Reiser, HJ Möller, U Hegerl, M Soyka, C Mulert · Klinische Neurophysiologie · 2007 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Patienten mit Alkoholabhängigkeit zeigen häufig kognitive Defizite vor allem in den Bereichen Gedächtnis und exekutive Fähigkeiten (Parsons OA, Alcohol Clin Exp Res; 1998:22(4): 954–61). Unklar ist, ob bzw. inwieweit komorbide psychiatrische Erkrankungen an der Ausprägung der kognitiven Beeinträchtigungen beteiligt sind. Untersucht wurden die neuronalen Korrelate der Verhaltensinhibition bei Patienten mit Alkoholabhängigkeit und gesunden Kontrollpersonen sowie der Einfluss einer komorbiden Angsterkrankung auf diese Prozesse. Es wurden zeitgleich Verhaltensdaten, ereigniskorrelierte Potentiale (61 Kanäle entsprec…