Anodale tDCS über dem linken Gyrus temporalis superior [BA 22] reduziert die visuelle Benennlatenz
R Sparing, M Dafotakis, GR Fink · Klinische Neurophysiologie · 2007 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Mithilfe der transkraniellen Magnetstimulation (TMS/rTMS) kann die Funktionsweise sprachlicher Hirnareale untersucht werden. Häufig wird zu diesem Zweck die inzwischen allgemein akzeptierte, sogenannte „virtuelle Läsionstechnik“, sprich die Inhibition kortikaler Funktionen, eingesetzt. Im Gegensatz zu diesen hemmenden Effekten konnten jedoch auch, wenn auch seltener, fazilitierende Effekte der TMS beobachtet werden. Zum Beispiel beschleunigte die Applikation von hochfrequenter rTMS (20Hz) über dem Wernicke-Areal (posteriorer Anteil des Brodmann Areals 22) kurzzeitig die visuelle Benennlatenz. Die zugrundeliegend…