GIPRdn transgene Schweine – ein neues Tiermodell zur Untersuchung der Auswirkungen einer verminderten Inkretinhormonfunktion
S Renner, DC Kress, B Keßler, N Herbach, R Wanke, A Hofmann, A Pfeifer, E Wolf · Diabetologie und Stoffwechsel · 2007 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Inkretineffekt beschreibt das Phänomen, dass eine orale Glukosegabe im Vergleich zu einer intravenösen Glukoseinfusion einen stärkeren Konzentrationsanstieg von Insulin im Blut auslöst. Verantwortlich für den Inkretineffekt sind die Inkretinhormone glucose-dependent insulinotropic polypeptide (GIP) und glucagon-like-peptide-1 (GLP-1). Bei Patienten mit Typ 2 Diabetes mellitus konnte eine deutlich reduzierte insulinotrope Wirkung von GIP detektiert werden, während die Wirkung von GLP-1 weitgehend erhalten bleibt. Um die Folgen einer gestörten Funktion von GIP besser zu verstehen, wurden GIP Rezeptor knockout…