Ambulanter Kurzzeit-Entzug bei Heroin-Konsum: 5 Tage Buprenorphin in absteigender Dosierung
H. Elsner · Suchttherapie · 2007 · Heft 03 · S. 119-122
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der kurzfristige Gebrauch von Heroin, den die Betroffenen nicht selber einstellen können durch einen „kalten Entzug”, stellt das medizinische Behandlungssystem vor ein Therapie-strategisches Problem: Meist ist die stationäre Entzugsbehandlung nicht indiziert, ebenso nicht eine längerfristige Substitutionsbehandlung. Ein ambulanter Entzug mit Methadon dauert aufgrund der langen Halbwertszeit der Substanz oftmals mehrere Wochen und kann den Allgemeinzustand der Betroffenen längerfristig erheblich beeinträchtigen, insbesondere die Arbeitsfähigkeit und die sog. Alltagsfunktionalität. Die nachfolgend…