Ki-67-Proliferationsindex und histopathologische Serosapenetration sind wichtige Prognosefaktoren bei gastrointestinalen Stromatumoren: Implikation für Klassifikationssysteme?
D Vallböhmer, SE Baldus, HE Marcus, J Brabender, G Lurje, P Grimminger, U Drebber, R Metzger, AH Hölscher, PM Schneider · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2007 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Gastrointestinale Stromatumoren (GIST) sind die häufigsten mesenchymalen Tumoren des Gastrointestinaltrakts und können sowohl ein benignes als auch ein malignes Wachstumsverhalten zeigen. Abgesehen von eindeutigen Malignitätskriterien, wie organüberschreitendem Wachstum, disseminierter Ausbreitung im Peritoneum oder Fernmetastasierung, sind eine eindeutige Dignität und die Prognose des GIST schwer vorherzusagen. Es gibt unterschiedliche histopathologische Klassifikationssysteme (Klassifikation nach WHO, Franquemont, Fletcher, Miettinen), die das Risikoprofil des GIST einzuordnen versuchen. Alle Klass…