Neurobiologie und Borderline-Persönlichkeitsstörung
Sabine C. Herpertz · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2007 · Heft 04 · S. 342-346
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Dispositionell-genetische als auch psychosoziale Faktoren - besonders solche im Kontext früher Traumata - begründen die Kerndimension der Affektdysregulation bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung, die wiederum eng verknüpft ist mit Impulsivität, Dissoziation und selbst- bzw. fremdschädigendem Verhalten. Die heutige Datenlage und hier besonders strukturelle sowie funktionelle bildgebende Befunde verweisen auf eine amygdalare Hyperreagibilität, wahrscheinlich im Konzert mit einer verminderten präfrontalen Top-down-Kontrolle. Einer serotonergen präfrontalen Dysfunktion kommt darüber hinaus für d…