Tiefe Hirnstimulation des Nucleus subthalamicus bei einer Patientin mit Parkinmutation
A Janzen, M Lange, J Schlaier, O Rieß, U Bogdahn, J Winkler · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine Mutation im Park2-Gen (Parkin) wird vor allem bei Patienten mit einem vor dem 50. Lebensjahr beginnenden Parkinsonsyndrom gefunden. Für Patienten mit einer Parkin-Mutation wird eine langsamere Krankheitsprogression, ein gutes Ansprechen auf L-Dopa, das Auftreten von dystonen Symptomen und das frühere Auftreten motorischer Komplikationen einer L-Dopa-Therapie postuliert. Die tiefe Hirnstimulation des Nucleus subthalamicus ist eine effiziente symptomatische Therapie des fortgeschrittenen idiopathischen Parkinsonsyndroms. In der Literatur sind sechs Fälle mit einem Parkin-positiven Parkinsonsyndrom beschrieben…