CareLit Fachartikel

Zerebrale Tuberkulose: Die Therapie muss auch ohne Erregernachweis erfolgen

A Milkereit, E Möbius, P Berlit · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09

Dokument
860936
CareLit-ID
Jahr
2007
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Aktuelle Neurologie
Autor:innen
A Milkereit, E Möbius, P Berlit
Ausgabe
Heft 09 / 2007
Seiten
–
Erschienen: 2007-09-11 00:00:00
ISSN
0302-4350

Zusammenfassung

Hintergrund: Da der Beweis einer zerebralen Tuberkulosemanifestation durch den direkten Erregernachweis im Liquor nur in etwa 50% der Fälle gelingt, muss die Diagnose der in etwa 10–20% letal verlaufenden Erkrankung anhand der klinischen, bildmorphologischen und liquorchemischen Gesamtkonstellation gestellt werden. Fall: Wir berichten über einen 50-jährigen Patienten asiatischer Herkunft, der sich wegen rezidivierender Sturzereignisse, unsystematischem Schwindel, fluktuierenden Sehstörungen und Abgeschlagenheit vorstellte. Klinisch-neurologisch zeigte sich ein dissoziierter Blickrichtungsnystagmus nach links neb…

Schlagworte

Aktuelle Neurologie