Infektionen der Lunge und des Gehirns durch Pilze des Pseudallescheria/Scedosporium Komplexes nach Beinah(e)-Ertrinken
R Horré, S de Hoog, K Tintelnot · Pneumologie · 2007 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ertrinken ist weltweit eine der häufigsten Todesursachen. Nach einer neuen Definition der WHO im Jahr 2005 werden diejenigen Ereignisse als Ertrinken bezeichnet, bei denen Menschen nach Eintauchen/Untertauchen in Flüssigkeit innerhalb von 24 Stunden an den Folgen versterben. Dagegen sind diejenigen entsprechender Ereignisse, die länger als 24 Stunden überlebt werden als Beinah(e)-Ertrinken zu bezeichnen. Bei letzteren bestimmen neben anderen Faktoren die Art der Flüssigkeit (Meerwasser, Brackwasser etc.) sowie die Aufnahme (Aspiration) dieser Flüssigkeit das Risiko für die Entwicklung von Infektionen, primär des…