Infarktbedingter kardiogener Schock
Martin Ruß, Michael Buerke, Karl Werdan · Kardiologie up2date · 2022 · Heft 01 · S. 89-104
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Sterblichkeit des infarktbedingten kardiogenen Schockes (IKS) ist ca. 10-fach höher als bei einem Myokardinfarkt ohne hämodynamische Beeinträchtigung. Lediglich die schnellstmögliche Revaskularisation der infarktverursachenden Arterie konnte bislang die Sterblichkeit substanziell senken. Die deutsch-österreichische S3-Leitlinie „Infarktbedingter kardiogener Schock – Diagnose, Monitoring und Therapie“ 1 2 integriert sowohl kardiologische Aspekte als auch intensivmedizinische Belange, um eine übergreifende Handlungsempfehlung für diese Patienten zu geben.