Instabile pertrochantäre Femurfrakturen: erhöhtes Risiko von Sekundärdislokationen?
N.N. · Orthopädie und Unfallchirurgie up2date · 2021 · Heft 05 · S. 422
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Aufgrund des demografischen Wandels steigt die Inzidenz proximaler Femurfrakturen von 1,66 Mio. im Jahr 1990 auf 6,25 Mio. im Jahr 2050 weltweit. Instabile Frakturformen (AO/OTA 31-A2/A3) sind mit bis zu 40% eine häufige Entität, wobei intramedulläre Osteosyntheseverfahren in der jüngeren Literatur Vorteile gegenüber extramedullären Implantaten zeigen. Eine wachsende Zahl an Komplikationen lässt jedoch an dieser Überlegenheit zweifeln. Die mediosuperiore Implantatdislokation des proximalen Femurhalselementes (FNE) nach intramedullärer Osteosynthese ist häufig Ursache eines mediosuperioren femoralen Cut-outs. Nac…