Neuropsychologie von Gedächtnisstörungen
Brand, M.; Markowitsch, H.-J. · Forum Logopädie, Idstein · 2005 · Heft 7 · S. 20 bis 26
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Gedächtnisstörungen (Amnesien) sind die häufigste Folge von Hirnschäden. Dabei kann sowohl die Fähigkeit, neue Informationen längerfristig abzuspeichern, als auch der Abruf von Inhalten aus dem Altgedächtnis betroffen sein. Den Inhalt betreffend sind Störungen des episodischen und des semantischen Gedächtnisses die prominentesten Symptome. Aufgrund der auf Hirnebene netzwerkartigen Organisation des Gedächtnisses können Amnesien in Folge sehr unterschiedlicher Hirnschädigungen entstehen. So können selbst selektive Schäden einzelner gedächtnisrelevanter Strukturen gravierende Gedächtniseinbußen verursachen. Bei De…