Zur Intensität des Erlebens von Schamgefühlen bei psychischen Störungen
Annette Kämmerer · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2010 · Heft 07 · S. 262-270
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung THEORETISCHER HINTERGRUND: Schamgefühle zählen zu den selbstreflexiven Emotionen, die zumeist im Kontext ethisch-moralischer Verfehlungen entstehen. Es ist zu unterscheiden zwischen Schamgefühlen, die auf die Intimität und den Körper bezogen sind und solchen, die als Folge sozialer Bewertungen entstehen. Intensive Schamgefühle werden immer wieder als bedeutsam im Erleben von Personen mit einer psychischen Störung diskutiert. Systematische Studien dazu fehlen. METHODE: Mittels eines eigens entwickelten, szenariobasierten Fragebogens, dem „Heidelberger Fragebogen zu Schamgefühlen” wird die Intensit…