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Erhöhte Ängstlichkeit und Depressivität als Spätfolgen bei Menschen nach politischer Inhaftierung in der DDR

Gregor Weißflog, Maya Böhm, Grit Klinitzke, Elmar Brähler · Psychiatrische Praxis · 2010 · Heft 06 · S. 297-299

Dokument
862570
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Praxis
Autor:innen
Gregor Weißflog, Maya Böhm, Grit Klinitzke, Elmar Brähler
Ausgabe
Heft 06 / 2010
Jahrgang 37
Seiten
297-299
Erschienen: 2010-09-01 00:00:00
ISSN
0303-4259

Zusammenfassung

Zusammenfassung ANLIEGEN Ziel der Untersuchung war es, psychische Langzeitfolgen nach politischer Inhaftierung in der DDR zu erfassen. METHODE Mittels Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS) wurden Ängstlichkeit und Depressivität erhoben. ERGEBNISSE Die Ängstlichkeit der ehemals politisch Inhaftierten ist im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung (10 vs. 4,8; p < 0,001; d = 1,33) deutlich erhöht. Gleiches gilt für die Depressivität (9,7 vs. 5,6; p < 0,001; d = 0,92). SCHLUSSFOLGERUNGEN Auch viele Jahre nach politischer Inhaftierung weisen Betroffene eine deutlich erhöhte Ängstlichkeit und Depressivität auf.

Schlagworte

Ängstlichkeit Depressivität Spätfolgen politische Inhaftierung anxiety depression long-term sequelae political imprisonment Psychiatrische Praxis