Darstellung des interdisziplinären Management bei einem monströsen Steißbeinteratoms
P Degenhardt, M Scholz, S Huppmann, K von Weizsäcker, W Henrich, E Toubekies, C von Heymann, M Berns · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2010 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Steißbeinteratom ist die häufigste Manifestation von Keimzelltumoren im Neugeborenenalter. Es tritt mit einer Häufigkeit von 1 zu 30–40.000 Lebendgeborenen auf. Weibliche Neugeborene sind 3-fach häufiger betroffen als männliche. Meist enthält der Tumor Komponenten aller 3 Keimblätter. Er geht von der Steißbeinoberfläche aus und wächst vorwiegend exophytisch zwischen Analöffnung und Steißbein. Das Steißbeinteratom wird meist im 2. Trimenon pränatal diagnostiziert. Im Neugeborenenalter ist es bei 90% der Fälle äußerlich sichtbar, von sehr variabler Größe, teils solide, teils zystisch und ist manchmal von häman…