Erstmaliger Nachweis zerebraler Mikroblutungen nach überlebtem Höhenhirnödem
K Kallenberg, C Dehnert, A Dörfler, PD Schellinger, DM Bailey, M Knauth, P Bärtsch · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2008 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: Bei nicht akklimatisierten Personen kann ein zu schneller Aufstieg oberhalb von 2.500 Metern zur Bergkrankheit (AMS) führen; unbehandelt kann sich daraus das lebensbedrohliche Höhenhirnödem (HACE) entwickeln. MRT-Veränderungen bei HACE sind bislang als vasogenes Ödem beschrieben [1;2], welche im Überlebensfall vollständig und ohne Residuum verschwinden [1]. Im Gegensatz dazu existieren jedoch klinische Berichte über irreversible Demenz [3] und Persönlichkeitsveränderungen [4]. Zusätzlich zeigten post-mortem Studien Mikrohämorrhagien im Hirnparenchym bei lethalem HACE [5]. Methode: Bei Patienten nach schwe…